Das Gewandhausorchester unter Andris Nelsons präsentiert zwei russische Meisterwerke voller Dramatik und Ausdruckskraft: Yulianna Avdeeva entfesselt im 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18 von Sergej Rachmaninoff die ganze Energie einer Komposition, die auspersönlicher Krise und neu gewonnener Kreativität geboren wurde – der Jubel der Premiere von 1901 klingt in jedem Ton nach. Im zweiten Teil entfaltet Dmitri Schostakowitschs 10. Sinfonie e-Moll op. 93 ihre unerschütterliche Kraft. Acht Jahre nach der riskanten Neunten durchbricht Schostakowitsch sein sinfonisches Schweigen und hinterlässt eine Sinfonie voller Spannung, Subtilität und seinem unverwechselbaren D‑Es‑C‑H-Motiv, eine musikalische Signatur, die den Namen des Komponisten in Tönen buchstabiert (D. Sch.).
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